Kontext
Der Kunde, eine führende Schweizer Bank, beabsichtigte, das FX-Preis- und Ausführungsmanagement von einer lokalen Anbieterlösung ins eigene Haus zu verlagern, um Kosteneinsparungen und eine bessere Produktkontrolle zu erzielen.
Problem
Über mehrere Jahre hinweg hatte der Anbieter eine enge Bindung an die Änderungs- und Betriebszyklen des Kunden für eine wichtige, vom Anbieter gelieferte Devisenhandelssoftware aufgebaut. Der Anbieter entwickelte, implementierte und verwaltete die Anwendung in den Räumlichkeiten des Kunden. Der Kunde begann, sich mit der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter unwohl zu fühlen. Der Kunde war der Ansicht, dass er über ausreichende interne Ressourcen verfügte, um die Anwendung zumindest selbst betreiben zu können.
Lösung
Nach der Nutzung unseres Servicemodells kamen wir gemeinsam mit dem Kunden zu dem Schluss, dass es machbar wäre, die Anbieterlösung durch eine gemeinsam von uns und dem Kunden entwickelte Lösung zu ersetzen. Die Neuprogrammierung der Preisberechnungsfunktionen wurde dann an Upton Consulting übertragen, während die Funktionen für die Angebotserstellung und Auftragserfassung vom internen Entwicklungsteam des Kunden selbst entwickelt wurden.
Wir lieferten die folgenden Komponenten
- FX- und Edelmetall-Preisberechnungsmodul, einschließlich Kreuzberechnungen und Laufzeitberechnungen für Standardlaufzeiten bis zu 10 Jahren
- Geldmarkt-Preisberechnungsmodul für kurz- und langfristige Einlagen und Kredite für Standardlaufzeiten bis zu 10 Jahren
- Ein Wertstellungsdienst zur Bereitstellung genauer Wertstellungsdaten für Standardlaufzeiten und gebrochene Daten
Messbare Auswirkungen
Durch die Migration von einer lokalen Anbieterlösung zu einer internen Lösung konnte der Kunde jährlich etwa 2,5 Millionen Schweizer Franken an Lizenz- und Beratungsgebühren einsparen.
